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Vorschau Konzert SiZO Plus, 28.1.2024

Zum Schwelgen und zum Staunen

 

Kunst im allgemeinen, darunter Musik in besonderem Masse bringen uns doch gerne und oft auf geniesserische Art und Weise zum Staunen. Als Darstellung des Menschenseins ist Kunst sehr wohl auch ein politisches, ein gesellschaftskritisches und tiefgründig bewegendes Medium, doch kann es genauso gut eine Form der Unterhaltung sein. Dieses Gefühl von Leichtigkeit und schwelgerischer Melancholie wird bereits hervorragend mit bekannter Filmmusik, bildhaften Musikszenen und einem kleinen mozartschen Spass von unseren Gastorchestern eingeführt und steht schliesslich im Mittelpunkt unseres Programmes mit Debussy und Čajkovskij.

Debussys Petite Suite, ursprünglich für Klavier vierhändig geschrieben, war schon zu Lebzeiten des Komponisten ein Publikumsliebling und wurde etliche Male arrangiert und adaptiert. Eine der wohl bekanntesten Fassungen, ist die des Komponisten Henri Büsser. In vier Sätzen taucht man in atmosphärische Darstellungen verschiedener Dorfszenen ein: verschiedene Tänze bilden den Rahmen dazu.

Als Čajkovskij im März 1875 den Cellisten K. Y. Davydov im Konzert hörte war er begeistert und doch enttäuscht, dass so ein wunderbarer Musiker nicht neuere Sololiteratur für sein Instrument hätte. Er hatte gar Angst, dass das Cello als solches an Beliebtheit verlieren würde, wenn nicht endlich etwas Neues und Würdiges ins Repertoire käme. Ein Jahr später kümmerte sich Čajkovskij selbst darum. Als grosser Verehrer des 18. Jahrhunderts, vor allem der Musik Mozarts, lehnte sich der Komponist für das Thema an eine für diese Zeit typische Klangsprache, daher auch der Name „Rokoko“, doch hört man schon am Anfang deutlich den lyrischen, schlichten und ehrlichen russischen Ton. Die Variationen danach sind gänzlich im Geiste der russischen Romantik und vor allem ein beinahe vollständiges Abbild der Ausdrucksmöglichkeiten eines Cellos: von lyrisch klagenden Tönen bis zu halsbrecherischer Virtuosität. Dabei begleitet das Orchester konzertant und spielerisch mit herausfordernden Einwürfen.

Jan-Philip Dolci, Dirigent SiZO

 

Beschränkte Platzzahl, Reservation dringend empfohlen!


«Los Fidelios Uster»/«Mitglieder des Kinderorchesters Pfäffikon»/ «Kindersinfonie-Orchester Wetzikon»/»Wallisellen Strings 1»/»Fiedel-Club»/»Streicherensemble prima Dübendorf»/ «Fällander Fiddler»/»Ministrings Gockhausen»:


K.&D. Colledge: Hydom, Hydom aus  «A Yuletide Suite»

Alan Silvestri, Arr. Elliot del Borgo: Forrest Gump – Main Title


«Kindersinfonie-Orchester Wetzikon»/ «confUoco Uster»/ «appassionata Dübendorf»/ «Wallisellen Strings 2»:


W.A. Mozart: A Musical Joke

Patrick Huck: Pferdetänzer aus «Aus der Manege»


«Sinfonietta Zürcher Oberland»:

Claude Debussy (1862-1918)                         «Petite Suite», Orchesterfassung von Henry Büsser (1872-1973)

                                                                       I. En Bateau - II. Cortège - III. Menuet - IV. Ballet                                                                     

Pëtr Il'ič Čajkovskij (1840-1893)                    Variationen auf ein Rokoko Thema für Violoncello und Orchester

                                                                      

Erik Dolci – Solist

Jan-Philip Dolci – Dirigent

Sinfonietta Zürcher Oberland


Infos zum Solisten Erik Dolci:


Erik Dolci, geboren am 21. März 2002 in Mendrisio, begann im Alter von 6 Jahren Cello zu spielen und nahm bis im Juni 2020 Unterricht bei Michael Chiarappa an der Musikschule des Conservatorio della Svizzera Italiana. In den daruaf folgenden zwei Jahren studierte Erik bei Taisuke Yamashita im Pre-College am CSI und im September 2022 fing er sein Bachelor in Musik bei Erik Borgir an der Hochschule Luzern an. Er durfte zudem auch Unterrichte und Meisterkurse bei rennomierten Dozenten in Deutschland und in der Schweiz wie unter anderem Thomas Grossenbacher, Wen-Sinn Yang oder Jan Ickert besuchen.

In seiner instrumentalen Laufbahn hat Erik viel Erfahrung in Zahlreichen Jugendorchestern im Tessin und in der Zentralschweiz sowie im Bereich der Kammermusik gesammelt. Seit Januar 2023 bestzt er im SJSO (Schweizer Jugensinfonieorchester), in dem er schon seit dem Herbst 2021 aktiv ist, die stelle des stellvertretenden Stimmführer.

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